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90PLUS » Bekommt auch Chelsea saudi-arabische Eigentümer?
Premier League

Bekommt auch Chelsea saudi-arabische Eigentümer?

Yannick Lassmann
15.03.22, 08:57
Yannick Lassmann
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Der FC Chelsea soll noch im März einen neuen Besitzer haben.
(Photo by JUSTIN TALLIS/AFP via Getty Images)

News | Erst im vergangenen Herbst stand Newcastle United im Blickpunkt, da es an ein saudi-arabisches Konsortium verkauft wurde. Der FC Chelsea könnte in Zukunft ebenfalls aus dem Wüstenstaat gelenkt werden.

Saudi Media Group legt Angebot für Chelsea vor

Während der FC Chelsea trotz aller Unruhen zuletzt sechs Punkte binnen vier Tagen einfuhr, herrscht abseits des Spielfelds deutlich weniger Klarheit. Nach dem Aus von Roman Abramovich (55) läuft die Suche nach einem neuen Eigentümer auf Hochtouren.

Bis Freitag müssen die Angebote bei der mit der Abwicklung des Verkaufs beauftragten Raine Bank eingereicht werden, wie der Guardian berichtete. Verzögerungen könnten die Blues in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen. Daher solle bis Ende des Monats ein neuer Eigentümer vorhanden sein.

 

Interessenten gibt es reichlich – bis zu 200 Gruppen. Sie müssten rechtliche Garantien vorlegen, dass sie genügend Geldmittel besitzen, um eine Geschäft schnellstmöglich abzuschließen. Ein Konsortium um den Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss (86) habe bereits um die zwei Milliarden Pfund geboten.

Ebenfalls Interesse bekundet hätten Woody Johnson (74), Eigentümer des NFL-Teams Newy York Jets, und die beim MLB-Team Chicago Cubs engagierte Familie Ricketts. Der britische Immobilienhai Nick Candy (49) verfolgte den mühevollen 1:0-Erfolg über Newcastle an der Stamford Bridge, befinde sich aber noch auf der Suche nach einer Kaufgruppe. Die sei jedoch kurz vor dem Abschluss, sodass er das nötige Kapital mitbringe.

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Schon einen Schritt weiter ist dagegen die Saudi Media Group. Sie habe ein Angebot von 2,7 Milliarden Pfund eingereicht. Das von Mohamed Alkhereiji geleitete Unternehmen habe demnach – im Gegensatz zum Newcastle leitenden Staatsfond PIF – keine Verbindungen zur auch vor Morden gegenpolitische Gegner nicht zurückschreckenden saudi-arabischen Regierung. Dennoch bleibe abzuwarten, ob die britische Regierung und die Premier League einen Kauf durchwinken würden. Aktuell sei er noch in weiter Ferne.

(Photo by JUSTIN TALLIS/AFP via Getty Images)

THEMENAbramovichFC ChelseaRaine BankSaudi Arabien
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