Manchester United: Eklat um Reservist Cristiano Ronaldo

Premier League

News | Cristiano Ronaldo sorgte beim 2:0-Heimsieg seines Teams Manchester United gegen Tottenham Hotspur für Wirbel. Der unzufriedene Edelreservist verließ den Innenraum des Old Trafford vor Spielschluss in Richtung Katakomben. Trainer Erik ten Hag versuchte im Anschluss zu beschwichtigen.

Cristiano Ronaldo stellt Unzufriedenheit öffentlich zur Schau

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo sorgte beim Premier League-Spiel seines Klubs Manchester United gegen Tottenham Hotspur (2:0) am Mittwochabend für einen Eklat. Bereits einige Minute vor Abpfiff der Begegnung verließ der, ob seiner Reservistenrolle unzufriedene 37-jährige, den Innenraum des Old Trafford in Richtung Kabinentrakt. Damit vermittelte der exzentrische Stürmer öffentlichkeitswirksam seinen Unmut über die unbefriedigende persönliche Situation. Im Anschluss an die Partie lag der mediale Fokus entsprechend weniger auf der erfolgreichen sportlichen Darbietung der Red Devils, sondern vielmehr auf der Reaktion des gekränkten Enfant terrible.



United-Trainer Erik ten Hag (52) versuchte im Nachgang zu beschwichtigen und hob stattdessen die Freude über den Auftritt seiner Mannschaft hervor. Zur Causa Ronaldo teilte der Niederländer den englischen Pressevertretern mit: „Ich habe ihn gehen sehen, allerdings nicht mit ihm gesprochen. Ich werde mich morgen darum kümmern.“

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Der fünfmalige Weltfußballer war bereits im Sommer immer wieder mit einem möglichen Transfer in Verbindung gebracht worden. Seitdem kam er in nur zwei Partien der Premier League von Beginn an zum Einsatz. Nach der gestrigen Aktion, stellt sich einmal mehr die Frage: Hat die Liaison zwischen Ronaldo und Manchester United noch eine Zukunft?

(Photo by OLI SCARFF/AFP via Getty Images)

 

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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