Sebastian Kehl musste im März seinen Posten bei Borussia Dortmund räumen. Danach wurde er mit einem Engagement im Ausland in Verbindung gebracht.
Der 46-Jährige sollte den Neuaufbau der Tottenham Hotspur in zentraler Rolle mitgehalten. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg erfuhr, wird das Angebot allerdings nicht wahrnehmen. Demnach habe es zwar konkrete Gespräche über gegeben, doch es sei kein Konsens über die zukünftige strategische Ausrichtung gegeben. Kehl sollte an der Seite des im vergangenen Oktober zum Sportdirektor beförderten Johan Lange arbeiten.
Dieser dürfte nun die Hauptverantwortung bei den Transfers tragen. Davon dürften die Spurs sowohl auf der Zugangs- als auch auf der Abgangsseite eine Menge tätigen. Denn die abgelaufene Spielzeit verlief katastrophal. Erst am letzten Spieltag tütete der Traditionsklub aus Nordlondon den Klassenerhalt ein. Von den Abstiegsplätzen trennten ihn lediglich zwei Zähler.
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Kehl durfte beim BVB nicht in die Chefrolle rücken
Zwischenzeitlich sprach viel für den ersten Abstieg seit 49 Jahren. Mit Thomas Frank und Igor Tudor wurden gleich zwei Trainer entlassen. Erst der Ende März angeheuerte Roberto De Zerbi brachte Stabilität hinein und gilt als Hoffnungsträger auf für eine bessere Zukunft. Wessen Zukunft der von Tottenham umworbene Kehl prägen wird, bleibt dagegen abzuwarten. Unter anderem wurde er beim Hamburger SV gehandelt, der sich aber für Kathleen Krüger vom FC Bayern München entschied.

Bei Borussia Dortmund musste Kehl am Morgen nach einem 3:2-Erfolg über jenen HSV überraschend gehen. Insgesamt arbeitete er dort über 20 Jahre, zunächst als Aktiver auf dem grünen Rasen in 362 Pflichtspielen, anschließend als Leiter Lizenzspieler und Sportdirektor. Die Nachfolge von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wurde ihm jedoch verwehrt. Stattdessen rückte Lars Ricken an höchste Stelle und leitete rund zwei Jahre später die Trennung von Kehl in die Wege.
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