Die Verhandlungen zwischen Dusan Vlahovic und Juventus laufen schon seit Monaten. Kommt es noch zu einer Einigung?
Der Vertrag des serbischen Stürmers läuft nach der Saison aus, ob er darüber hinaus in Turin bleibt, ist noch offen. Vor einem Jahr galt Vlahovic bereits als Verkaufskandidat, nachdem sich jedoch kein Abnehmer fand, kämpfte er sich unter Igor Tudor und dessen Nachfolger Luciano Spalletti jedoch wieder zurück. Nach längerer Verletzungspause feierte der 26-Jährige zuletzt sein Comeback in der Startelf und trug sich in den letzten beiden Spielen jeweils in die Torschützenliste ein.
Obwohl Spalletti Vlahovic unbedingt halten will, gestalten sich die Verhandlungen schwierig. Laut Gazzetta dello Sport zögert der Mittelstürmer noch, sich weiter an die Alte Dame zu binden, da er auf Angebote des FC Bayern oder des FC Barcelona hofft. Zudem müsste er wohl eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen. Derzeit verdient der Nationalspieler rund zwölf Millionen Euro im Jahr. Wie Tuttosport berichtet, haben die Bianconeri in dieser Woche ein Treffen mit Vlahovics Vater geplant, um weiter über die Vertragssitation seines Sohnes zu entscheiden.
Juventus bastelt am Kader: Folgt Vlahovic auf McKennie und Locatelli?
In den letzten Monaten unterschrieben mit Ex-Schalker Weston McKennie und Manuel Locatelli bereits zwei wichtige Schlüsselspieler neue Verträge, beide Verlängerungen erfolgten auf ausdrücklichen Wunsch Spallettis. Auch auf die Dienste von Vlahovic will der ehemalige Nationaltrainer weiterhin bauen.
Der Serbe spielt seit Januar 2022 für Juventus und kam seit seinem Wechsel von der Fiorentina in 166 Spielen zum Einsatz. Dabei gelangen ihm 66 Tore und 16 Vorlagen. 2024 gewann er mit den Turinern die Coppa Italia, auf den ersten Scudetto seit 2020 wartet der italienische Rekordmeister allerdings weiterhin.

Derzeit liegt Juventus in der Serie A auf dem dritten Tabellenplatz, das Rennen um die Champions-League-Plätze ist zwei Spieltage vor Saisonende allerdings weiterhin komplett offen. Neben den Bianconeri peilen auch Milan, die Roma und Como die Königsklasse an.

