Antreiber Dybala führt AS Roma zum Sieg bei Empoli

Die AS Roma gewann dank Paulo Dybala beim FC Empoli.
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News | Den sechsten Spieltag der Serie A rundeten der FC Empoli und die AS Roma ab. Eine muntere Begegnung gewannen die Gäste mit 2:1, dank eines bestens aufgelegten Paulo Dybala.

Dybala trifft traumhaft für die Roma, Empoli antwortet

Die Giallorossi strebte nach dem 0:4-Debakel bei Udinese Calcio und der 1:2-Niederlage gegen Ludogorets Razgrad Wiedergutmachung an. Von Beginn an agierte sie wesentlich zielstrebiger, erarbeitete sich bereits in der siebten Minute die erste Großchance. Infolge eines gewonnen Kopfballduells von Tammy Abraham landete der Ball direkt bei Paulo Dybala, der aus sechs Metern den Pfosten traf. Der FC Empoli versteckte sich allerdings keineswegs, sondern kam in einige aussichtsreiche Situationen, ohne jedoch einen gefährlichen Abschluss abzugeben.

Konkreter wurden die Gäste in Minute 17. Eine harmlose Flanke von Gianluca Mancini klärte Sebastiano Luperto vor die Füße von Dybala, der das Spielgerät aus rund 20 Metern sehenswert ins linke obere Eck schlenzte – 0:1. Die Antwort folgte beinahe postwendend. Martin Satriano köpfte am Elfmeterpunkt hochsteigend nach zielgenauer Flanke von Fabiano Parisi an den Pfosten (22.).

(Photo by ALBERTO PIZZOLI/AFP via Getty Images)

Auf der Gegenseite kombinierte die AS Roma über Leonardo Spinazzola, Dybala und Lorenzo Pellegrini, der nach einem feinen Haken unter Bedrängnis am mit dem Fuß abwehrenden Guglielmo Vicario scheiterte (29.). Kurz darauf hielt der Schlussmann auch gegen Zeki Celik. Dessen scharfen Abschluss aus halbrechter Position leitete der bis dato an allen Situation beteiligte Dybala ein.

Die Hausherren wehrten sich nach Kräften, allerdings mangelte es an offensiver Durchschlagskraft, bis zur 43. Minute: Dann erreichte eine Hereingabe von Peter Stojanovic den im Sechszehner ungestörten Filippo Bandinelli, dessen überlegter Kopfball an Rui Patricio vorbei im langen Eck einschlug – 1:1.

Dybala legt vor: AS Roma mit erneuter Führung

Keine 240 Sekunden nach dem Seitenwechsel näherte sich die AS Roma der neuerlichen Führung. Pellegrini bediente Roger Ibanez, dessen wuchtigen Kopfball Parisi mit einem langen Bein von der Linie kratzte. Die Auswahl von José Mourinho agierte druckvoller, ergatterte mehr Feldanteile als noch vor der Pause.

In der 56. Minute fing sie sich jedoch einen Konter. Satriano vergab, nachdem ihn der in Frankfurt noch äußerst unglücklich auftretende Sam Lammers und Marko Pjaca ihn per Direktkombination freispielten. Ansonsten fokussierte sich der FC Empoli auf die Arbeit gegen den Ball, was erfolgreich gelang, denn Keeper Vicario musste kaum einmal eingreifen. Nach 69 Minuten lag sogar das 2:1 in der Luft, doch nach tollem Steckpass des eingewechselten Jean Daniel Akpa Akpro spitzelte Satriano den Ball an Patricio und am Tor vorbei.

Die Tabelle der Serie A

Rund 120 Sekunden landete die Kugel auf der Gegenseite im Tor. Die Giallorossi kombinierte mit Tempo, sodass sich Freiräume öffneten, Dybala – wer auch sonst? – flankte maßgenau auf den Zweiten Pfosten, wo Abraham am Fünfmeterraum die Kugel über die Linie drückte – 1:2. Nahezu im direkten Gegenzug erwischte Bryan Cristante bei einer Kopfballabwehr seinen Gegenspieler Satriano im Gesicht. Schiedsrichter Livio Marinelli entschied sich auch nach Rücksprache mit dem VAR gegen einen Strafstoß.

In der 77. Minute deutete Marinelli schließlich auf den Elfmeterpunkt, da Ibanez beim Eindringen in den Empoli-Strafraum von Libretto Cacace zu Fall gebracht wurde. Pellegrini trat an und setzte das Spielgerät an den Querbalken. Letztlich fiel der Fehlschuss beinahe ins Gewicht, ein von Chris Smalling abgefälschter Distanzschuss von Akpa Akpro prallte am Pfosten. Jener Akpa Akpro sah in der 87. Minute noch die Rote Karte, nachdem er Smalling beim Versuch, den Ball zu erreichen mit dem ausgestreckten Fuß im Gesicht traf.

In Überzahl transportierte die AS Roma das 2:1, das in der achtminütigen Nachspielzeit noch hätte klarer ausfallen können, gegen einen sich bis zur letzten Sekunde gegen die Niederlage stemmenden FC Empoli über die Ziellinie.

(Photo by ALBERTO PIZZOLI/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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