Leicester verpasst den Sprung an die Tabellenspitze und verliert gegen Everton

Spieltag

News | Am Mittwoch um 19:00 Uhr deutsche Zeit trafen am 13. Spieltag der Premier League Leicester City und der Everton FC aufeinander. Dank einer disziplinierten und effektiven Vorstellung gewannen die Gäste mit 2:0.

Leicester mit Systemwechsel, Torwartwechsel bei Everton

Die Gastgeber wechselten im Vergleich zum letzten Spiel am Sonntag (3:0 gegen Brighton & Hove Albion) auf drei Positionen. Die beiden Flügelspieler Marc Albrighton und Ayoze Perez fanden sich auf der Ersatzbank wieder, Innenverteidiger Jonny Evans fehlte aufgrund seiner fünften gelben Karte gesperrt. Dafür kamen Nampalys Mendy, Harvey Barnes und Cengiz Ünder in die erste Elf. Das bedeutete auch einen Wechsel im System. Statt des gewohnte 3-4-2-1 spielten die Foxes im 4-2-3-1, das man jedoch aus der letzten Saison gut kannte. Winfried Ndidi rückte in die Innenverteidigung, Christian Fuchs und James Justin gingen auf die Außenverteidigerpositionen.

Auf Seiten der Gäste gab es im Vergleich zum starken Sieg gegen Chelsea FC im letzten Spiel (1:0) lediglich eine Veränderung. Und diese fand im Tor statt. Der englische Nationaltorwart Jordan Pickford musste weichen, für ihn stand der Schwede Robin Olsen zwischen den Pfosten. So blieb auch die etwas unkonventionelle Viererkette mit vier Innenverteidigern bestehen, wobei Mason Holgate und Ben Godfrey die Außenpositionen bekleideten.

Die erste Chance der Gäste ist drin

(Photo by MICHAEL REGAN/POOL/AFP via Getty Images)

Der erste Abschluss der Partie gehörte den Hausherren. Youri Tielemans zog nach Pass von Jamie Vardy aus der Distanz ab, doch sein Ball ging knapp links am Tor vorbei (1.). Doch wer dachte, dies sei der Auftakt in eine ereignisreiche Anfangsphase, sah sich getäuscht. Denn es passierte erst einmal nichts mehr. Mit der ersten Chance erzielten die Gäste aus Liverpool direkt die Führung. Richarlison zog von links in die Mitte, schoss aus knapp 20 Metern und traf ins vom Schützen aus rechte untere Eck. Leicester-Torwart Kasper Schmeichel sah dabei nicht wirklich gut aus (21.). Zwei Minuten später hatten die Gastgeber in Person von Vardy die Chance auf die direkte Antwort, doch Kopfball des Stürmer kam zu zentral auf das Tor.

Kurz darauf hatte Wesley Fofana direkt die nächste Ausgleichschance, doch sein Kopfball wurde von der Abwehr zur Ecke geklärt (25.). In der Folge konnten die Toffees das Spiel wieder beruhigen. In der 37. Minute wurden die Gäste ihrerseits wieder gefährlich, doch Dominic Calvert-Lewin konnte seinen Kopfball nach Freistoß von Gylfi Sigurdsson nicht platzieren. Im Gegenzug hatte Ünder eine gute Abschlusschance, Olsen konnte den Schuss jedoch stark parieren. In der 41. Spielminute musste Everton verletzungsbedingt wechseln, für den Brasilianer Allan kam Andre Gomes ins zentrale Mittelfeld. Da anschließend nichts mehr passierte, ging es mit einem 1:0 für Everton in die Kabine.

Leicester macht das Spiel, Everton das Tor

Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gastgeber, das Spiel an sich zu reißen. Auch aufgrund der Auswechslung der Toffees kurz vor der Pause gelang ihnen dies auch. Dass der Druck zunahm sah man unter anderem daran, dass beide Außenverteidiger der Gäste in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte verwarnt wurden. Doch zu Chancen kamen die Foxes nicht. Nach knapp zehn Minuten in der zweiten Hälfte kam Everton wieder besser in die Partie und konnte sich wieder öfter aus der Umklammerung der Hausherren befreien. Die erste Chance der zweiten Hälfte hatte Tielemans, der nach starkem Solo von Barnes jedoch über das Tor schoss (65.).

Mit der ersten zielgerichteten Aktion machten die Gäste das 2:0. Nach einer Ecke hielt Schmeichel zunächst gegen Michael Keane und Calvert-Lewin stark, doch gegen den dritten Versuch von Holgate aus drei Metern Entfernung war der Däne chancenlos (73.). Im Anschluss stellte Leicester-Trainer Brendan Rodgers auf volle Offensive um, brachte Stürmer Kelechi Iheanacho für Defensivspieler Mendy (74.). Einen wirklichen Effekt brachte dies jedoch nicht. In der 83. Minute zeigte Schiedsrichter Lee Mason auf den Elfmeterpunkt, doch der Videoschiedsrichter nahm diesen richtigerweise zurück. Kurz vor Spielende traf Leicester dann doch noch, aber Perez stand beim Pass von Vardy im Abseits (89.). Das war die letzte Aktion, Everton gewann dank einer abgezockten Leistung mit 2:0.

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(Photo by Alex Pantling/Getty Images)

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