Die Zeit von Maghnes Akliouche bei der AS Monaco neigt sich dem Ende zu. Der Flügelstürmer ist sportlich bereit für den nächsten Schritt und an Interessenten herrscht kein Mangel. Neunzig Plus berichtete zuletzt bereits über einen möglichen Wechsel innerhalb der Ligue 1 zu Paris Saint-Germain. Ein Transfer wird für den französischen Primus jedoch alles andere als ein Selbstläufer.
Laut Berichten der L’Équipe bekommt PSG im Werben um Akliouche Konkurrenz aus der Premier League. Der FC Liverpool soll seine Fühler ausgestreckt haben und über ein Angebot jenseits der 50-Millionen-Marke nachdenken. Auch Manchester City hat den französischen Nationalspieler auf dem Zettel, die Skybues waren bereits im Vorfeld der laufenden Saison am 24-Jährigen interessiert.
Für PSG spricht noch die Präferenz des Spielers. Akliouche soll angetan von der Idee sein, künftig unter Luis Enrique im Prinzenpark auflaufen zu können. Enrique selbst ist großer Fan der Fähigkeiten des Franzosen und würde eine weitere Offensiv-Waffe mit offenen Armen begrüßen. Akliouche zeichnet sich durch technische Raffinesse und Agilität aus, die es ihm erlauben, auf engstem Raum gute Entscheidungen zu treffen und gewinnbringende Aktionen umzusetzen.
Ersetzt Akliouche in Paris Kang-In Lee?
Um Platz für einen potentiellen Akliouche-Transfer zu machen, könnte sich der Scheich-Klub im Sommer von Kang-In Lee trennen. Atlético Madrid meldete vergangenes Jahr Interesse am Südkoreaner an. Sollte das Gerücht wieder Fahrt aufnehmen, wäre Paris wohl nicht abgeneigt den 25-Jährigen zum richtigen Preis abzugeben. Lee’s Marktwert liegt bei 28 Millionen, sein Vertrag läuft noch bis 2028.

Ein Verkauf würde Geld in die Kassen spülen, welches direkt wieder in Akliouche reinvestiert werden könnte. Der Flügelstürmer steigerte seinen Marktwert in dieser Saison auf 50 Millionen Euro. In der Ligue 1 absolvierte er 30 Partien, erzielte dabei sechs Tore und legte sieben weitere Treffer auf. Auch in der Champions League lieferte er mit vier Scorerpunkten in zehn Spielen gute Leistungen ab.
Akliouche darf sich zudem große Hoffnungen auf seine erste WM-Teilnahme für Frankreich machen. Unter Didier Deschamps wurde er für die letzten beiden Testspiele gegen Brasilien und Kolumbien nominiert und lieferte dabei eine Vorlage.

