90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • Transfer News
  • Bundesliga
  • Champions League
  • Nationalelf
  • Premier League
  • La Liga
90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • Bonuscodes
  • Bundesliga
  • 2. Bundesliga
  • DFB-Pokal
  • Nationalelf
  • Champions League
  • Europa League
  • Klub-WM
  • Premier League
  • La Liga
  • Serie A
  • Ligue 1
90PLUS » „Schämen uns fast…“: Sammer-Abrechnung mit dem DFB
WM 2026

„Schämen uns fast…“: Sammer-Abrechnung mit dem DFB

Till Gabriel
27.05.26, 09:59
Till Gabriel
TEILEN
Kommentare
Matthias Sammer über den DFB
Foto: Getty Images

Die WM 2026 rückt in großen Schritten näher, auch beim DFB wächst die Spannung. Matthias Sammer äußerte sich kritisch über den Verband.

Gegenüber dem Stern sagte der ehemalige Nationalspieler und frühere DFB-Sportdirektor, dass der deutsche Fußball in einer Identifikationskrise stecke. „Zu unseren Stärken haben immer Kampfgeist und Wille gezählt. Das hat alle großen Mannschaften ausgemacht“, betonte der 58-Jährige: „Und jetzt schämen wir uns fast für diese Tugenden.“

Der heutige BVB-Berater und TV-Experte forderte ein klares Spielkonzept, das schon in den Jugendmannschaften angewendet wird. Dabei dürfe es jedoch nicht nur um spielerische Finesse, sondern eben auch um Aspekte wie Kampfgeist gehen. „Wir reden zu viel über die Schönheit des Spiels, über Ballbesitz – und zu wenig darüber, wie man es gewinnt“, kritisierte Sammer und führte aus: „Alles muss gefällig aussehen und künstlerisch wertvoll sein, ständig geht es um die B-Note. Dieses Gerede hilft uns nicht weiter.“

Nicht nur beim DFB: Sammer fordert mehr Fußballer in der Chefetage

Für den Europameister von 1996 bedarf es dafür allerdings mehr Expertise in der Führungsetage. Laut Sammer sollten sich unter anderem die Weltmeister von 2014 mehr einbringen: „Wir brauchen mehr Jungs, die auf höchstem Niveau gespielt haben und auch die Verantwortung im Fußball von heute mit übernehmen. Denn eines ist für mich klar: Der Fußball sollte den Fußballern gehören.“

Matthias Sammer
Foto: Getty Images

Damit zielte Sammer auch auf die Bundesliga-Klubs ab, die auf Funktionärsebene oftmals auf erfahrene Manager setzen, die jedoch oft keine eigene Fußballkarriere hinter sich haben. Diese, so Sammer, würden sich zwar mit Betriebswirtschaft auskennen, aber nicht wissen, „wie es in einer Kabine zugeht“. Dieses Wissen sei jedoch notwendig, um im Fußball die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Sammer selbst war von 2006 bis 2012 in verschiedenen Rollen für den DFB tätig. Zwischen 2022 und 2024 kehrte er in beratender Funktion zum Verband zurück, mittlerweile ist er jedoch nur noch für den BVB tätig und begleitet für Prime Video die Champions League als Experte.

THEMENDFBMatthias Sammer
Teile diese News
Facebook Email Copy Link Print

Newsticker

17:19
Transfer-Coup vor Abschluss: ManUnited schnappt sich Mittelfeldspieler
17:00
„Arbeit und Spektakel“: BVB-Plan für die neue Saison
16:00
Vlahovic-Verlängerung bei Juventus? Das ist der aktuelle Stand
15:00
Schwachstellen im Kader: Was Mourinho von Real fordert
14:51
Leipzig vor dem Anpfiff: Palace gegen Rayo – zwei Underdogs, zwei sehr unterschiedliche Wege ins Finale
90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • Über 90PLUS
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
Copyright 2025 - ballnews media
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?