Eintracht-Trainer Oliver Glasner spricht über die Unruhen im Verein und seine Zukunft

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News | Der amtierende Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt durchläuft derzeit eine sportliche wie emotionale Talsohle. Am Main wird derweil auch über die Position von Cheftrainer Oliver Glasner debattiert. Zu den aktuellen Unruhen und seiner Zukunft hat unterdessen auch der Österreicher selbst Stellung bezogen.

Oliver Glasner: „Ich denke es ist so, wie häufig bei Traditionsclubs, dass es etwas lauter ist“

Im vergangenen Sommer erschien die Liaison zwischen Eintracht Frankfurt und Chefcoach Oliver Glasner als unzertrennbar. So eben hatten die Adlerträger als erste deutsche Mannschaft seit dem FC Schalke 04 1996/97  (damals noch im Vorgänger-Wettbewerb UEFA-Cup) die UEFA Europa League gewonnen. Nach dem Rausch folgte aber wie so häufig der Kater und so muss die „Diva vom Main“ in der aktuellen Spielzeit 2022/23 mit einigen Turbulenzen leben. Vor allem in der Bundesliga – aber auch im internen Vereinsleben – läuft es in den letzten Wochen für den Tabellensechsten nicht rund.

Zuletzt musste die Eintracht eine 0:2-Pleite bei Union Berlin hinnehmen, woraufhin Trainer Glasner eine denkwürdige Pressekonferenz gab. Im Anschluss an den Testkick gegen Greuther Fürth (1:1) hat sich der 48-jährige Österreicher am Sky-Mikrofon zur aktuellen Unruhe im Verein geäußert:

Es ist im ganzen Umfeld, ganzen Club Thema. Wir haben jetzt nicht direkt Einfluss, was in der Führungsetage dann passiert. Ich bin nicht involviert, deswegen kann und will mich dazu nicht äußern, aber natürlich ist es für keinen – egal welchen Club wir jetzt nehmen – schön wenn etwas Unruhe ist. (…) Ich empfinde es, was meine Person angeht und ich habe es schon oft gesagt, ich habe noch über ein Jahr Vertrag, also verstehe ich nicht. Mir erklären sie immer ‚Es ist Frankfurt, es ist Frankfurt‘. Vielleicht sollte man sich nochmal Gedanken machen, ob es klug ist, von medialer Seite so zu agieren. Ich denke es ist so, wie häufig bei Traditionsclubs, dass es etwas lauter ist.

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Des Weiteren fand Glasner auch zu seiner persönlichen Zukunft deutliche Worte:

Ich habe 16, 17 Monate noch Vertrag. Christian Streich hat gerade seinen Vertrag verlängert, der im Sommer ausläuft und keiner war nervös. Ich weiß es nicht, warum alle so nervös sind. Ich habe keinem gesagt ‚ich will den Club verlassen‘. Alles, was ich sage, wird mir eh nicht geglaubt und deswegen sage ich gar nichts dazu.

(Photo by Maja Hitij/Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik schwand.

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