Spurs-Coach Antonio Conte schließt kurzfristige Titel aus und lässt Verbleib offen

Premier League

News | Trotz zuletzt durchwachsener Darbietungen seiner Mannschaft fühlt sich Tottenham-Hotspur-Trainer Antonio Conte im Norden Londons wohl. Ob es zu einer Verlängerung des auslaufenden Vertrags kommt, ist jedoch unsicher. Dies hängt in erster Linie mit den zu hohen sportlichen Erwartungen des Spurs-Umfelds zusammen.

Antonio Conte – Unzufriedenheit mit überbordender sportlicher Erwartungshaltung

Beim Premier-League-Klub Tottenham Hotspur läuft es derzeit sportlich eher durchwachsen. Zuletzt musste der Tabellenfünfte am Neujahrstag eine bittere 0:2-Heimpleite gegen Aston Villa verkraften. Dennoch hat Spurs-Coach Antonio Conte, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, im Vorfeld der Liga-Begegnung gegen Crystal Palace betont, sich im Norden Londons sehr wohl zu fühlen. Der 53-Jährige dämpfte im selben Atemzug jedoch auch die überbordende Erwartungserhaltung der Fans nach kurzfristigen Titeln, da die zur Verfügung stehenden Mittel diese Ambitionen realistisch betrachtet ausschließen.

Meine Aufgabe ist es, dem Verein zu helfen, eine Basis zu schaffen, und dann zu versuchen, sich zu verbessern. Wenn man mir sagt: ‚Die Herausforderung für dich ist es, die Premier League zu gewinnen, die Champions League zu gewinnen‘, dann ist das im Moment nicht die Aufgabe.



Sollte seine Vorstellung nicht mit der des Vereins d’accord gehen, ließ der Italiener einen Verbleib über den Sommer hinaus offen. Conte ist seit November 2021 als Tottenham-Trainer an der Seitenlinie aktiv. In der vergangenen Saison führte der ehemalige Juve-Spieler die Spurs in die Champions League. Dort wurde das Achtelfinale erreicht und man trifft nun auf die AC Mailand. Nach Informationen des englischen Guardian beinhaltet Contes auslaufender Kontrakt eine Option auf weitere 12 Monate. Ebenso wird aber auch eine Vertragsverlängerung inklusive Gehaltserhöhung (circa eine Million Euro) diskutiert.

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(Photo by ADRIAN DENNIS/AFP via Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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