Morata zieht Lazio den Zahn: Juve feiert den siebten Heimsieg in Folge

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News | Am Samstagabend traf Juventus Turin auf Lazio Rom. Beide Mannschaften lieferten sich 45 Minuten lang ein offenes Duell, mit leichten Vorteilen für die Gäste, dann übernahm der vom herausragenden Alvaro Morata angeführte amtierende Meister die Kontrolle und gewann mit 3:1.

Lazio mit dem besseren Start – Rabiot antwortet

Mit Blick auf das am Dienstag steigende Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen den FC Porto verzichtete Juventus-Trainer Andrea Pirlo zunächst auf Cristiano Ronaldo. Für ihn startete Alvaro Morata. Den ersten Akzent setzten die in der Anfangsphase aktiveren Laziali in Person von Mohamed Fares, dessen Versuch am Tor vorbeirauschte (4.). Fünf Zeigerumdrehungen darauf verfehlte ein Freistoß von Sergej Milinkovic-Savic nur knapp das Torwarteck. Als die Hausherren dann besser ins Geschehen zu finden schienen, fiel das 0:1. Dejan Kulusevski leitete den Treffer mit einem Fehlpass ein. In der Folge wackelte Joaquin Correa seinen Gegenspieler Merlih Demiral aus und traf trocken ins linke Eck (14.). Die im gewohnten 3-5-2-System angetretenen Hauptstädter blieben präsent. In Minute 20 forderte Milinkovic-Savic Torwart Wojciech Szczesny heraus, der sicher abwehrte.

(Photo by Imago)

Den Bianconeri konnte dagegen gerade im letzten Drittel des Spielfelds, wo sie sich auch nur selten aufhielten, kaum eine gelungene Aktion vermelden. Einen Aufschrei gab es in der 24.Minute, als Wesley Hoedt der Ball im eigenen Strafraum eindeutig an die Hand sprang. Schiedsrichter Davide Massa verzichtete jedoch auf einen Pfiff und erhielt auch keinen Hinweis vom VAR. Somit wies Juventus nach einer halben Stunde noch keinen Torabschluss vor. Erstmals gefährlich vor dem Gehäuse von Pepe Reina wurde es erst in Minute 38, nachdem Morata freistehend zum Kopfball kam, wobei ihm allerdings die Genauigkeit fehlte.

Etwa 90 Sekunden später bediente der Angreifer den durchgestarteten Adrien Rabiot, der aus spitzem Winkel sofort abzog und den Ball zum 1:1 ins kurze Eck drosch. Die Turiner hatten inzwischen klar zugelegt, weshalb das Unentschieden zur Halbzeitpause in Ordnung ging, auch wenn Faret die letzte Möglichkeit im ersten Abschnitt besaß. Dabei zielte er erneut aus rund 18 Metern neben das Tor.

Doppelschlag bringt Juventus auf die Siegerstraße

Besser aus den Katakomben kam der Tabellendritte. Federico Chiesa tankte sich – mit zwischenzeitlicher Zidane-Drehung – durch und prüfte den aufmerksamen Reina (49.). Auf der anderen Seite köpfte Milinkovic-Savic an den Querbalken. Der Führungstreffer gelang letztlich Juventus. In der 57.Minute schaltete Chiesa infolge seiner Balleroberung blitzschnell um, schickte Morata auf die Reise, der gekonnt zum 2:1 einschoss. Keine 120 Sekunden stieg Milinkovic-Savic im Lazio-Sechszehner ungeschickt gegen Aaron Ramsey ein, der daraufhin zu Boden ging. Diesmal deutete Massa ohne zu Zögern auf den Punkt. Morata nutzte die Gelegenheit eiskalt aus und schnürte den Doppelpack – 3:1 (60.).

In der 69.Minute verabschiedete sich der Mann des Abends. Seinen Platz nahm Ronaldo ein. Die Begegnung verlor hingegen an Rasanz. Die Biancocelesti gab sich allerdings noch nicht geschlagen. Der bis dato äußerst unauffällige Ciro Immobile probierte es aus der Distanz, doch Szczesny war erneut auf dem Posten (74.). Ansonsten verwaltete Turin den Vorsprung auf souveräne Art und Weise. Denn bis in die Nachspielzeit gab es keine Höhepunkte zu notieren. Dann traf der eingewechselte Vedat Muriqi zwar noch einmal das Außennetz, doch der 3:1-Vorsprung geriet nicht mehr in Gefahr

Juventus stellt – nach sieben Erfolgen am Stück – die weiterhin stärkste Heimmannschaft im Ligabetrieb und hält den Druck auf die Mailänder Vertreter hoch. Der Schwung aus dem im zweiten Durchgang überzeugenden Auftritt soll mit ins enorm wichtige Champions-League-Duell mit Porto genommen werden. Das Hinspiel ging bekanntlich mit 1:2 verloren. Lazio verharrt dagegen auf Rang sieben, da man es verpasste den starken Auftakt zu veredeln. Am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) wartet mit Schlusslicht Crotone womöglich ein dankbarer Gegner.

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Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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