WM 2022 | Marokko mit Wucht, Portugal brilliant: So lief der 17. Turniertag

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News | Am Dienstag wurden die beiden letzten Achtelfinale der WM 2022 zwischen Marokko und Spanien sowie Portugal und der Schweiz ausgetragen. Damit ist das Viertelfinale nun komplett.

WM 2022: Das war Turniertag 17

Am Nachmittag traf Marokko auf Spanien. Die Partie spielte sich weitestgehend im Mittelfeld ab. Marokko verteidigte es kompakt und extrem leidenschaftlich. Einen einzigen Schuss konnte Spanien aufs gegnerische Tor abgeben – Dani Olmo in der fünften Minute der Nachspielzeit. Auch während der Overtime sollte sich zunächst nur wenig ändern. Die beste Chance des Spiels gab es in Minute 104 – für Marokko: Azzedine Ounahi und der eingewechselte Walid Cheddira kombinierten sich durch Spaniens Abwehr, Letzterer scheiterte mit seinem zu unpräzisen Abschluss an Unai Simón. Mit der letzten Aktion des Spiels flankte Rodri mit Schnitt an den zweiten Pfosten, Pablo Sarabia setzte die Kugel aus spitzem Winkel lediglich ans linke Gestänge.
Es ging an den Punkt. Sarabia traf dabei erneut Aluminium, diesmal den rechten Pfosten. Carlos Soler scheiterte an Bono. Derweil versenkten Abdelhamid Sabiri und Hakim Ziyech ihre Versuche. Badr Banoun hätte auf 3:0 erhöhen können. Seinen Versuch entschärfte Unai Simón. Dadurch blieb Spanien im Spiel. Es lag nun an Sergio Busquets. Aber auch diesmal war Bono zur Stelle. Achraf Hakimi, in Madrid geboren und aufgewachsen, chippte lässig in die Mitte. Marokko steht damit erstmals im Viertelfinale einer Weltmeisterschaft und trifft auf Portugal.



Der Kampf um das letzte Viertelfinal-Ticket wurde zwischen Portugal und der Schweiz ausgetragen. Nach dem ersten Abtasten schalteten die Portugiesen einen Gang hoch und gingen in Halbzeit Eins durch Goncalo Ramos und Pepe mit 2:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel machte die Mannschaft von Fernando Santos da weiter, wo sie aufgehört hatte und erhöhte binnen weniger Minuten durch Ramos und Guerreiro auf 4:0. Die Nati gab noch einmal ein kurzes Lebenszeichen von sich, als Manuel Akanji eine Ecke am langen Pfosten zum 4:1-Anschlusstreffer einschob. Doch Portugal hatte die Partie fest im Griff. Kurze Zeit später schnürte Goncalo Ramos den Hattrick und traf zum 5:1. Die Partie war gelaufen, die Schweiz geschlagen. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Rafael Leao dann noch sehenswert per Schlenzer zum 6:1-Endstand. Portugal trifft im Viertelfinale damit auf Marroko.

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Und was war sonst so los?

Photo by JACK GUEZ/AFP via Getty Images

 

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